Ich habe heute morgen mal die Einträge in Yomada aktualisiert und nicht mehr erreichbare Seite gelöscht. Ich bin auf der einene Seite überrascht vom Ergebnis und auf der anderen Seite bestätigt es meine Idee und meine Vorgehensweise. Lediglich 5 Einträge wurden gelöscht, weil die Seiten nicht mehr erreichbar waren. Nur wirklich interessante Seiten und vor allem Seiten mit Mehrwert und sichtbarem Einsatz der Betreiber freizuschalten hat sich meiner Meinung nach gelohnt. Ansonsten wären vermutlich nach all der zeit mehr “Leichen” zu finden gewesen.
Naja… wollte das nur mal kund tun damit Ihr wisst, ich lebe noch… grinst.
Ich weiss, ich lege hohe Ansprüche an meine Nutzer… aber scheinbar muss das auch so sein. Wenn ich da so unpersönliche Beschreibungstexte lese, optimiert dafür um immer wieder Satzweise umgestellt zu werden damit die gleichen Texte maschinell umgestellt in mehreren Verzeichnissen verwendet werden können… sorry, das führt meinen Mauszeiger einfach auf den “Delete”-Button. Der Klick durch meinen Zeigefinger ist dann nur noch Formsache. Eigentlich schade, denn rund 10% der gelöschten Seiten würde ich eigentlich gerne in Yomada aufnehmen. Aber da ich auf Qualität achte und die Suchmaschinen mein kleines Verzeichnis auch ohne viele Inhalte mögen bin ich nicht dazu bereit, an der Qualität Abstriche zu machen.
Im Webmaster Directory sind die Ansprüche zwar nicht ganz so hoch, aber ein bisserl etwas an Rechtschreibung und korrekter Satzstellung sollten für die Kunden der Verzeichnisbetreiber schon vorhanden sein. Ich erinnere daran, dass die Texte nicht für mich geschrieben werden. Ich stelle lediglich die Plattform zur Verfügung auf der die Verzeichnisbetreiber Werbung für das eigene Verzeichnis machen können. Daneben und als kleinen Service für die Nutzer von Verzeichnissen noch das eine oder andere Gadget. Hauptsächlich ist das Webmaster Directory aber ein Verzeichnis für Verzeichnisse, in dem User nach bestimmten Kriterien nach den für die eigenen Seiten idealen Verzeichnissen suchen können. Verhaut ein Verzeichnisbetreiber die Beschreibung dürfte dies aus der Sicht des Suchenden ein Negativpunkt bei der Bewertung des Verzeichnisses sein.
Nachdem ich mir heute wieder einmal 10Minuten Zeit gegönnt und meine Feeds durchforstet habe…. habe ich tatsächlich ein interessantes Video von Matt Cutts (Google Inc.) gefunden. Er hat sich auf Grund verschiedener Anfragen damit beschäftigt, ob Verzeichnisse als Quellen bezahlter Links gelten können.
Ich unterscheide hier NICHT zwischen Bezahlung mit Backlink oder Bezahlung in finanzieller Form. Ich denke auch nicht, dass die Betreiber von Google oder anderer Suchmaschinen dies tun. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass die Bezahlung für einen Link anderer Werbung entspricht und demzufolge gekennzeichnet werden müsste. G verwendet hier den tag rel="nofollow". Dieser tag bedeutet nicht, dass die Spider dem Link nicht folgen sollen (das wäre noindex) sondern, dass der Link für die Berrechnung des Ranking in den Serps nicht hinzugezogen wird.
Doch, was ist wenn Verzeichnisbetreiber Geld verlangen für einen Eintrag? Es ist ja nicht so, dass alle Betreiber die Einträge in ein Verzeichnis einfach so frei schalten. Viele Betreiber von Verzeichnisse nehmen den Aufwand auf sich und prüfen den Eintrag, sei es auf Rechtschreibung oder den Inhalt der Seite. Das Ziel wäre es, einen Mehrwert für die Besucher zu generieren. Wie unterscheidet Google nun diese redaktionell geprüften, mit finanziellen Verpflichtungen verbundenen Einträge von den Einträgen in Verzeichnisse, deren Betreiber alle Einträge freischalten und das Geld für den Backlink verlangen?
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Ich möchte Euch hier auf einen alten Artikel von Löwenherz aufmerksam machen, der bereits im Jahr 07 erschienen ist. Wenn ich den Artikel so lese könnte man durchaus meinen, er seit Tagesaktuell. Ist er eigentlich auch, denn viel hat sich an der Situation seit Sept. 07 nicht verändert. Noch immer werden Verzeichnisse aufs geratewohl ins Netz gejagt und verkümmern dort jämmerlich. Nicht, weil die Scripte nichts wert sind sondern weil der Webmaster sich absolut keinen Plan zurecht gelegt hat, wie das eigentlich funktionieren könnte.
Eigentlich traurig, dass wir in den vergangenen fast 2 Jahren nichts hinzugelernt haben, oder? Obwohl damals die grosse Aktion von G durchgeführt wurde, obwohl immer mehr Stimmen laut wurden, dass Verzeichnisse nichts wert sind. Trotz (oder genau wegen?) dieser Argumente gegen Webkataloge und andere Verzeichnisse wurde immer weiter geproggt und verkauft, immer mehr Verzeichnisse wurden ins Netz gestellt. Das mag auf der einen Seite an der leichten Verfügbarkeit der Verzeichnisse liegen (tiefer Preis / einfach Installation). Auf der anderen Seite scheint den entsprechenden Webmastern einfach egal zu sein, was sie ins Netz stellen. Das Ego verlangt nach einer eigenen Suchmaschine, also installieren wir schnell einen Webkatalog und kaufen uns dazu noch einen sql-dump mit möglichst vielen Kategorien….
Der neueste Trend sind, nach den Artikelverzeichnisses und den Social-Bookmarksystemen auf der Basis von Scuttle und Co. RSS-Verzeichnisse. Man kauft sich ein Script und bietet an, RSS-Feeds aufzunehmen. OK… machen wir mit. Aber, für wen ist das Angebot? Denkt Ihr wirklich und allen ernstes, irgend jemand besucht diese Verzeichnisse? Vielleicht diejenigen, deren Betreiber auf die Inhalte achten und nicht jeden Scheiss (tschuldigung) veröffentlichen. Aber, wie bei den Webkatalogen wird weit mehr als die Hälfte zu Spambasen verkommen und ein jämmerliches Dasein in den weiten des Web fristen.
Der Ansatz zur Lösung des Problemes könnte darin liegen, dass wir uns Gedanken machen über neue Wege resp. eigentlich nur über die Rückkehr zu alten Werten. Nicht die Menge macht es und nicht jedes Verzeichnis muss alle Themen abdecken. Manchmal, da genügt es schon wenn man nur die Feeds eines Marmeladenblogs einbindet oder nur Seiten über Präservative in seinen Webkatalog aufnimmt. Ein jeder hat vermutlich ein Themengebiet, in dem er sich einigermassen auskennt und das er besetzen kann. Nur machen es die wenigsten….
Es gibt viele Verzeichnisse und die Übersicht faellt schwer. Welche Wahl ist die beste fuer meine Seiten? Die Antwort ist oft nicht einfach.
Wir bieten Ihnen mit den durch uns zertifizierten Verzeichnissen eine kleine Auswahl von Verzeichnissen an, in die sich ein Eintrag lohnen koennte. Leider koennen wir nicht alle Ihre Kriterien uebernehmen, das wuerde zu weit fuehren. Unser Kriterien wurden auf der Basis des groesstmoeglichen Nutzens fuer die Nutzer der einzelnen Webkataloge getroffen.
Die entsprechenden Verzeichnisse erkennen Sie am eingebundenen Siegel des Webmaster Directory und finden Sie als Premiumeintraege mit einem Hinweis im Beschreibungstext im Webmaster Directory. Als Verifikation verlinkt ein Siegel immer auf das entsprechende Zertifikat hier im Blog. Damit Sie sicher sein koennen, keinem Betrueger aufgesessen zu sein.
An dieser Stelle koennen sich sowohl die Betreiber der Verzeichnisse als auch deren Nutzer ueber die Bedingungen informieren, die von einem Verzeichnis erfuellt sein muessen um das Siegel des Webmaster Directory tragen zu duerfen. Fuer Fragen stehen wir Ihnen immer gerne zur Verfuegung. Continue reading “Zertifizierung von Verzeichnissen”
Salve
Ich habe in der letzten Zeit oefters mit Nutzern von Verzeichnissen gesprochen und dieser Punkt wurde immer wieder angesprochen. Die Loesung sollte ebenso einfach wie effektiv sein….
Ich habe mich entschlossen, eine Grafik anzubieten auf der die maximale Zeit bis zur Pruefung / Freischaltung vermerkt ist. Ausserdem ist auf der Grafik eine Zertifizierungsnummer. Diese Nummer identifiziert das Verzeichnis im entsprechenden Beitrag hier im Blog, in dem die Angaben zum entsprechenden Verzeichnis aufgelistet sind. Stimmen die Angaben nicht mit den Angaben auf der Grafik ueberein oder fehlt ein entsprechender Eintrag ist die Grafik missbraeuchlich verwendet worden. Einfach, aber effektiv.
Mit dem Link in direkt auf das Gegenstueck der Zertifizierungsgrafik erhaelt ausserdem jeder Nutzer die Moeglichkeit, Missbrauch ohne Registration / Anmeldung als Kommentar zu melden. Und zwar, wie bereits angetoent, direkt im entsprechenden Beitrag zum zertifizierten Verzeichnis.
Der Zweck dahinter ist klar, Ihr grenzt Euch von Verzeichnisbetreibern ab, die von Qualitaet nichts oder nicht viel halten. Dabei sind die Fristen aber soweit offen, dass es Euch moeglich sein wird Inhalte auf DC zu ueberpruefen.
Im Webmaster Directory wird ebenfalls eine Grafik eingebunden mit einem Link zu diesem Artikel. Damit sehen die Nutzer meiner Verzeichnisliste auf einen Blick, welche Verzeichnisse sich zertifizieren haben lassen.
Fragen? Beantworte ich gerne!
Christian