Mar 19

Testinstallation reasCMS von Markvice

Tag: TestemonialsChristian @ 06:19

Schon wieder ein Test? Jepp, aber nach dem ich mich nun ein paar Tage mit portal to date 2.0 rumgeschlagen habe muss ich mal etwas anderes machen. Also habe ich mir von Markvice eine Testversion besorgt und reasCMS installiert.

Ihr habt vermutlich schon den Kurztest von reasCMS und das Interview mit H-P Prott von Markvice gelesen. Wenn nicht, empfehle ich Euch es nachzuholen.

Aber zum Test der Installation. Nach dem Kauf resp. dem frei schalten des Downloads werden die Dateien innert Sekunden auf die Lokale Festplatte runter gezogen. Fast zu schnell, der Gedanke an fehlende Dateien ist mir ganz kurz aufgekommen. Aber nachdem ich die Daten auf meinen Testserver geladen habe, funktioniert scheinbar alles. 1A, dass ich bis jetzt noch in keine Date Datenbankverbindungen eingeben musste!

Ich muss auch keine Installationsroutine aufrufen, das System erkennt wenn die entsprechenden Dateien und Tabellen noch nicht vorhanden sind. Die entsprechenden Abfragen sind denn auch selbsterklaerend, erst beim anlegen der sql-Datenbank muss ich die Anleitung zum ersten Mal auf den Bildschirm zaubern.

Um die Installation abzuschließen waehlen Sie bitte unter Installation / Backup / Restore > SQL-Dump install.reasCMS.1.0.9.sql aus und klicken auf SQL-Dump einspielen.

Mache ich doch gerne, nur den Lizenzkey hat H-P vergessen? Eine Mail an den Support von Markvice schafft Klarheit. Der Lizenzkey waere beim Download ersichtlich gewesen, scheinbar habe ich geschlafen.

Nachdem ich den Lizenzkey eingegeben habe komme ich auch gleich in die Admin und kann die ersten Einstellungen machen. Das System bietet mir an, ein Masterpasswort zu erstellen, sozusagen als Backupwaffe falls ich einmal meinen Adminaccount loeschen sollte… mal gucken ob ich das noch nutze. Zuerst will ich mal ein bisschen am Content und am Aussehen rumspielen.

Nach dem ersten rumklicken in der Admin bin ich der Meinung, dass das CMS einerseits seinem Preis gerecht wird, die vorhandenen Moeglichkeiten aber nicht ausgeschoepft wurden. Die Navigation im Kontrollzentrum ist dermassen einfach, dass es schon wieder kompliziert ist. Das Kontrollzentrum erinnert mich ein klein wenig an die Anfangszeiten von easy-link. Allerdings auch die fehlenden Templates und Moeglichkeiten, Einstellungen vorzunehmen. Wo zum Beispiel kann ich den Kalender deaktivieren? Wie kann ich die komischen Zeichen im Header deaktivieren oder entfernen? Wie finde ich heraus, wie ich ein Stylesheet auswaehle, wenn keine vorhanden sind oder ich nicht die richtige Konfiguration finde? Immerhin gibt es davon mindestens 4×4 Moeglichkeiten… und das beste daran ist, bis ich das Problem nicht geloest habe, kann ich auch keine anderen Einstellungen veraendern oder Texte schreiben. Da heisst es nur…

Kein Stylesheet ausgewaehlt: Bitte waehlen Sie unter ‘Einstellungen‘ ein Stylesheet aus.

Naja, Einstellungen ist auch nirgends zu finden. Genau diese Einstellung ist aber auch am nervigsten. Erfreut reasCMS den User bei der Installation ist der Haken in der Administration zu finden. Auf der einen Seite kann ich zwar Module (hier Plugins genannt) aktivieren, finde sie aber auf der Startseite nicht. Die Benutzerfuehrung durch das Handbuch ist dabei auch keine grosse Hilfe und den Button “Alles in Urzustand setzen” habe ich auch nicht gefunden. Dabei moechte ich das ja nur beim Layout machen, denn das koennte suizid gefaehrdeten Menschen den letzten Kick geben.

Damit endet hier auch mein erster Test mit der testinstallation von reasCMS. Ich werde da sicher nochmal reinschauen, zuerst aber das Feedback von Markvice abwarten. Ich gebe an dieser Stelle zu, die bereits installierte Version unter Blogsoft sieht wesentlich besser aus, als die Admin in der Testversion es je vermuten lassen koennte. Mein Fazit ist klar: Installation triple-AAA, Handling und Aussehen fuer Besucher ebenfalls. Im Backend gibt es aber noch Verbesserungsmoeglichkeiten. Ein CMS soll einem User spontan helfen, eine neue Website zu erstellen. Das erste und vermutlich einzige Kriterium fuer ein CMS ist das Handling fuer die Administration. Klappt es hier nicht, dann ist das CMS meiner Meinung nach gescheitert.

Dazu die Hilfestellung von Markvice:

ersteinmal Danke fuer das Feedback. Ich habe versucht das Szenario bei dir nachzuahmen und denke ich weis in welche Sackgasse du geraten bist.
Solltest du irgendwann einmal Lust und Laune verspueren deinen Test weiterzufuehren, dann bitte ich dich, wie in meiner letzten Mail erwaehnt, die allererste Auswahlbox unter ‘Templates / CSS’ auf ‘standard’ zu setzten und nicht auf ‘std.links’, std.news’ oder std.articles’. Mit dem naechsten Update ist dafuer gesorgt, das der User nicht mehr in diese Sackgasse reintappen kann.

Falls das Script eine Eingabe erwartet, so wird das dazugehoerige Feld gelb markiert. Dies ist dir eventuell bei der Installation bereits aufgefallen.
Im Falle des Stylesheets fehlte allerdings diese Markierung. Auch dies wurde berichtigt und ist ab dem naechsten Update somit behoben.

So stelle ich mir Support vor. :) An diesem mangelt es also nicht.

Fazit: Installation Top, erste Schritte etwas holperig (wie bei den meisten unbekannten Systemen), Support flott, Preis absolut fair. Meiner Meinung nach lohnt sich das CMS fuer diejenigen, die nicht nur Texte schreiben sondern auch ein Linkverzeichnis installieren wollen.

Christian

4 Kommentare zu “Testinstallation reasCMS von Markvice”

  1. Sascha Schoppengerd (9 comments) says:

    Das Kontrollzentrum erinnert mich ein klein wenig an die Anfangszeiten von easy-link
    Also offen gesagt, habe ich beim ersten Blick in das Backoffice genau das gleiche gedacht, zumal selbst die Farben bei der Ausgabe einiger Fehlermeldungen mit denen in easyLink identisch sind, aber letztendlich zeigt das auch nur, wie weit easyLink damals schon seiner Zeit voraus gewesen ist. ;)

    Auf der anderen Seite muss das aber auch nicht unbedingt negativ sein, dann bei der Menge an CMS und Katalogscripten, die derzeit auf dem Markt erhaeltlich sind, bleiben gewisse Überschneidungen am Ende auch nicht aus und wenn man sich mal ein wenig von den Ideen seiner Mitbewerber “insperieren” laeßt, dann hilft es am Ende dem Nutzer und genau das ist in meinen Augen der wichtigste Aspekt.

  2. Christian (205 comments) says:

    Wenn alle in die gleiche Richtung arbeiten und auch das beste machen moechten, wird es nur noch marginale Unterschiede geben. Meiner Meinung nach ;)

  3. easyLink V3 - Interview mit dem Hersteller mountaingrafix | Der Blog says:

    [...] Vergleich mit reasCMS ist Eure Software (Version 3, Business- da alle anderen kein zweites Lizenzmodell kennen) knapp [...]

  4. phpLD im Kurztest | Der Blog says:

    [...] ich easyLink V3, reascms und portal to date bereits einem Test unterzogen habe… nun ein kurzer Bericht über eine [...]

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